Bangkok zum Dritten dafür richtig :)

Von Sarah am  22.12.2015 |

Datum: 18.12.-19.12.2015 Nachtzug nach Bangkok / 19.12.-22.12.2015 Bangkok

Mit dem Nachtzug Richtung Familie

Gut ausgeschlafen erreichen wir morgens Bangkok. Die Fahrt von Pakse nach Bangkok hat (fast) problemlos geklappt: Der Minibus von Pakse brachte uns an die Grenze. Am Grenzübergang hat der thailändische Beamte mir ein 30 Tage Visum gegeben, Flo erhielt nur 15 Tage. Wir fragen nach, Flos Daten werden durchgestrichen und mit den gleichen versehen wie bei mir. Wir dachten, als Schweizer hätte man nach wie vor nur 15 Tage in Thailand, wenn man über Land einreist? (Nachtrag: Wir werden bei der Einreise nach Kambodscha erfahren, dass dies auch so ist, aber dazu viel später). Auf der anderen Seite der Grenze erwartet uns schon der nächste Minibus, welcher uns ohne Umwege an den Bahnhof von Ubon Ratchathani bringt. Der Nachtzug stellte sich als angenehm und gemütlich heraus.

Ausgeschlafen wie wir sind, können wir den Tag nutzen, organisatorische Dinge zu erledigen und sind voller Vorfreude auf unseren Besuch aus der Schweiz. Unsere Familien besuchen uns und reisen mit uns gemeinsam die nächsten 12 Tage durch Thailand!

Herzlich willkommen!

Und dann treffen wir am 20.12. Judith und Rahel (vielen Dank an Ralf und alle Helfer, dass dies möglich war), am 21.12. Simone und Bernhard. Herzlich willkommen!!! Wir freuen uns, seit ihr da!

Viel Zeit für Eingewöhnung und Akklimatisierung gibt es für die vier nicht 😉 Nebst ersten Massagen (endlich kann ich das auch testen, wollte warten bis sie kommen), gemütliche Schifffahrten auf dem Chao Praya als normales Fortbewegungsmittel in Bangkok, Live-Musik in kleineren Bars und leckeren Currys erkunden wir die Altstadt Bangkoks.

Wat Pho

Schon bevor unsere Familien in Bangkok angekommen sind, haben wir hin und her überlegt, welchen grösseren Tempel wir wohl besichtigen könnten. Einerseits gibt es den grossen Platz und Wat Phra Kaeo, das bedeutendste Wahrzeichen Bangkoks, oder den Wat Pho mit dem grossen liegenden Buddha, eine der grössten Tempelanlagen in Bangkok. Wir entscheiden uns für den Wat Pho, schlendern zu sechst am späteren Nachmittag durch die Anlage. Der liegende goldene Buddha gehört zu der Hauptattraktion, aber das Schlendern über das restliche Gelände lohnt sich auf alle Fälle. Wir haben Glück und können den Bittgebeten der Mönche lauschen und in der grossen Stadt Bangkok für einen kurzen Moment in die buddhistische Stimmung eintauchen. Wir haben Glück, denn der Touristenstrom auf den Wat Pho scheint heute nicht so gross zu sein und so ist es ganz angenehm den Tempel zu erkunden.

Kleinere und grössere Märkte rund um den Blumenmarkt Pak Khlong Talat

Zwischen Blumen und Gemüse schlendern wir den Markthallen des Marktes Pak Khlong Talat entlang. Einige Strassen weiter schauen wir in eine kleine Zwischengasse und entdecken dort einen kleinen Fischmarkt. Trotz einigen faszinierenden Entdeckungen gehen wir nach kurzer Zeit in das nächste Strässchen, der Geruch ist doch sehr gewöhnungsbedürftig :). Doch überall gibt es kleinere und grössere Überraschungen welche uns faszinieren und ein gutes Fotomotiv abgeben.

Chinatown

Das „Gewusel“ von China Town möchten wir natürlich erleben, am besten verlieren wir uns in den vielen kleinen Gässchen und entdecken so hoffentlich viel China-Krims-Krams aber vielleicht auch einige kulinarische Besonderheiten. Leider ist erneut Stau für Flos Eltern. Trotzdem huschen wir doch noch durch die eine oder andere Gasse bevor unsere gemeinsame Reise weiter geht. Nächstes Ziel Ayutthaya.

Was ich noch sagen wollte: Bangkok kann so gemütlich und so streng sein

Flo und mir ist schon bei unserer Ankunft aufgefallen, dass es viel mehr Leute in Bangkok hat, die Taxifahrer einem mit Taximeter nicht mehr mitnehmen wollen und die Stadt voller wird. Kaum sind wir aber wieder im Gebiet Banglamphu (Judith und Rahel sind mit uns) ist es aber immer noch angenehm und zu Fuss oder mit dem Schiff erreichen wir einfach und ohne Stau alles. Leider lernten wir in diesen Tagen nun das erste Mal die unangenehme Seite von Bangkok kennen. Flos Eltern hatten ihr Hotel direkt bei einer MTS Station für die ersten Nachte, doch schon kurze Strecken mit dem Taxi in die Altstadt endeten in ewigem Warten, so wurden aus normalen 30 Minuten schnell 2 Stunden.